
Was Beckenschiefstand, Skoliose und wiederkehrende Rücken-, Nacken-, Hüft- oder Kniebeschwerden miteinander zu tun haben können.
Warum dein Körper immer wieder in seine Schiefstellung zurückkehrt – egal, welche Übung du machst
Eine Nachricht von Alexander Hermann
Praxisgründer von Gerade & Gesund
Liebe Freundin, lieber Freund,
wenn du Glück hast, weißt du bereits, dass dein Körper schief ist.
Klingt erstmal komisch, oder?
Natürlich ist ein Beckenschiefstand oder eine Skoliose kein Glück.
Der Vorteil ist, dass du zumindest davon weißt.
Vielleicht wurde bei dir irgendwann ein Beckenschiefstand, eine Skoliose oder eine Beinlängendifferenz festgestellt.
Vielleicht ist dir aber auch nur aufgefallen, dass eine Schulter höher steht, dein Becken schief wirkt, sich deine Schuhe unterschiedlich abnutzen oder du eine Seite deines Körpers anders belastest.
Und vielleicht hast du bisher noch nie darüber nachgedacht, ob einige deiner körperlichen Beschwerden damit zusammenhängen könnten.
Egal, ob du deine Skoliose oder deinen Beckenschiefstand bereits kennst oder sie bisher nur vermutest – vielleicht erkennst du dich hier wieder:
Du sitzt länger am Schreibtisch oder im Auto und irgendwann beginnt es im unteren Rücken, Nacken oder zwischen den Schulterblättern zu ziehen und zu verspannen. Du wechselst ständig die Position, streckst dich kurz – doch richtig angenehm wird es nicht.
Längeres Stehen wird irgendwann unangenehm. Beim Kochen, auf Veranstaltungen oder beim Warten verlagerst du dein Gewicht immer wieder auf dieselbe Seite oder suchst nach einer Position, die sich entlastender anfühlt.
Beim Gehen, Joggen oder Training merkst du, dass sich eine Seite anders anfühlt als die andere. Vielleicht belastest du ein Bein stärker, eine Hüfte fühlt sich unbeweglicher an oder bestimmte Übungen funktionieren auf einer Seite deutlich besser.
Bestimmte Spannungen und Beschwerden im Rücken, Nacken, Hüfte oder Knie kommen immer wieder. Du massierst, dehnst oder mobilisierst die Stelle und es wird besser – doch nach einiger Zeit beginnt dasselbe Spiel von vorne.
Dir wurde gesagt, du müsstest einfach mehr trainieren, dich besser dehnen oder bewusster auf deine Haltung achten. Du hast Übungen gemacht, warst bei der Physio, Osteopathie, Dorn-Breuss oder Chiropraktik oder hast andere Ansätze ausprobiert. Vielleicht hat einiges davon sogar kurzzeitig geholfen – doch irgendwann waren die alten Spannungen oder Haltungen wieder da.
Und vielleicht hast du sogar schon den Satz gehört: „Damit musst du leben.“
Und irgendwann fragst du dich:
Warum kommt das eigentlich immer wieder? Und was bedeutet das für meinen Körper in 5, 10 oder 20 Jahren?
Denn irgendwann geht es nicht mehr nur darum, dass der Rücken zwickt, eine Schulter höher steht oder du dein Gewicht immer mehr auf ein Bein verlagerst.
Es geht um die Frage, wie lange dein Körper das noch ausgleichen kann – und um die Sorge, Stück für Stück Beweglichkeit, Freiheit und Lebensqualität zu verlieren.
Und genau hier beginnt für mich die entscheidende Frage:
Was, wenn deine Schiefstellung, die ständig verspannte Stelle und deine wiederkehrenden Beschwerden gar keine voneinander getrennten Probleme sind?
Der größte Denkfehler bei Schiefstellungen und wiederkehrenden Beschwerden
Wenn Menschen einen Beckenschiefstand, eine Skoliose oder eine andere körperliche Schiefstellung feststellen, gibt es meistens schnell eine einseitige Erklärung dafür.
Vielleicht kommt es vom Schulranzen-tragen als Kind. Von einem Sturz oder Unfall. Vom vielen Sitzen. Von einer Schlechten Haltung. Von einseitigem Sport. Oder vielleicht wurdest du als Baby einfach ungünstig getragen oder hingelegt.
All das klingt zunächst plausibel und einzelne dieser Faktoren können durchaus eine Rolle spielen.
Doch genau hier beginnt die sehr eindimensionale Betrachtung von Schiefstellungen und Beschwerden.
Wir sehen etwas, das schief ist - und suchen die Erklärung dafür in einer Sichtbaren Belastung von außen.
Wir spüren den Schmerz an einer bestimmten Stelle - und versuchen genau die Stelle zu behandeln.
Tut der Nacken weh, wird der Nacken massiert.
Tut der Rücken weh, macht man Übungen für den Rücken.
Ist das Becken oder die Wirbelsäule schief, versucht man, es gerade zu rücken oder durch Training auszugleichen.
Also geht man zur Physio, Osteopathie, Dorn-Breuss, oder Chiropraktik. Es wird gedehnt, massiert, mobilisiert, trainiert oder eingerenkt.
Und oft fühlt sich das danach sogar besser an.
Vielleicht wurde dir nach einer Behandlung sogar schon gesagt:
„Dein Becken steht jetzt wieder gerade.“
Doch dann vergeht etwas Zeit – und die alten Beschwerden, Spannungen oder Schiefstellungen sind wieder da.
Genau das erlebe ich bei meinen Klienten immer wieder.
Viele erzählen mir, dass ihr Beckenschiefstand bereits behandelt oder korrigiert wurde. Wenn ich ihre körperliche Ausrichtung anschließend selbst vermesse, zeigt sich jedoch immer wieder eine deutliche Schiefstellung.
Und genau hier liegt für mich der Denkfehler:
Nur weil man einen Körper von außen gerade stellt, heißt das nicht, dass er auch gerade bleibt.
Denn dein Körper besteht nicht nur aus Knochen, die man einfach in die richtige Position bringen muss.
Der Körper funktioniert nicht wie eine Maschine in einzelnen Teilen – alles hängt miteinander zusammen.
Was dein Becken mit deinem Rücken, deinen Schultern und sogar deinen Knien zu tun hat
Becken, Wirbelsäule, Schultergürtel, Beine und Muskulatur arbeiten als ein zusammenhängendes System.
Ist ein Bereich schief, kann der Körper versuchen, diese Schiefstellung an anderer Stelle auszugleichen.
Ist beispielsweise das Becken schief, kann die Wirbelsäule mit einer Ausgleichshaltung reagieren, damit der Kopf halbwegs gerade bleibt und der Körper weiterhin möglichst gut funktioniert. Dadurch kann wiederum der untere Rücken stärker beansprucht werden und Spannungen oder Beschwerden entwickeln.
So können Beschwerden dort entstehen, wo der Körper die Folgen eines Ausgleichsmusters trägt – und nicht unbedingt dort, wo dieses Muster begonnen hat.
Der Körper macht also nicht einfach etwas „falsch“.
Er versucht, unter den gegebenen Bedingungen das Beste daraus zu machen.
Das kann lange funktionieren. Doch irgendwann können diese Ausgleichsmöglichkeiten an ihre Grenzen kommen – und Beschwerden werden spürbar.
Deshalb können lokale Behandlungen Beschwerden zwar lindern, ohne immer die entscheidende Frage zu beantworten:
Was gleicht der Körper eigentlich schon die ganze Zeit aus?
Warum du deine Haltung nicht einfach „wegtrainieren“ kannst und dein Körper immer wieder in sein altes Muster zurückkehrt
Eine körperliche Schiefstellung ist für mich nicht nur eine Frage davon, wie Knochen zueinander stehen.
Denn der Körper wird ständig über das Nervensystem gesteuert.
Muskeln spannen an, lassen los und stabilisieren den Körper. Auch Atmung, Verdauung, Bewegung und viele andere körperliche Prozesse laufen zu großen Teilen „automatisch“ ab, ohne dass wir bewusst darüber nachdenken.
Genauso können Spannungs- und Ausgleichsmuster über längere Zeit automatisch aufrechterhalten werden.
Man steht schließlich morgens nicht auf und entscheidet bewusst:
„Heute ziehe ich meine rechte Schulter höher, halte mein Becken schief, mache meine Wirbelsäule krumm und spanne bestimmte Muskeln stärker an.“
Der Körper macht das automatisch. Er hat sich an bestimmte Muster gewöhnt.
Und genau hier liegt für mich ein entscheidender Punkt:
Eine Massage kann einen verspannten Muskel lockern. Eine Übung kann Bewegung und Stabilität verbessern. Eine Mobilisation kann kurzfristig mehr Bewegungsfreiheit schaffen.
Doch der Körper vergisst ein tief eingeprägtes Muster nicht einfach, nur weil man kurzfristig massiert, mobilisiert oder eine Übung gemacht hat.
Wenn der Körper anschließend wieder in sein gewohntes Spannungs- und Ausgleichsmuster zurückkehrt, geht das Spiel oft von vorne los.
Warum ich Schiefstellungen von innen nach außen betrachte
In meinem Ansatz gehe ich deshalb davon aus, dass hinter körperlichen Schiefstellungen auch tiefer verankerte Spannungsmuster und blockierte Regulationsmechanismen aufgrund vorgeburtlicher Einflüsse wie z.B. Traumata stehen können.
Deswegen konzentriere ich mich bei meiner Arbeit nicht nur auf die sichtbare Schiefstellung, sondern auch auf das Nervensystem und die unbewussten Prozesse, über die der Körper Spannung, Haltung und Bewegung organisiert.
Dafür nutze ich einen geistig-mentalen Ansatz, mit dem ich an wahrgenommenen Blockaden sowie tief eingeprägten Spannungs- und Ausgleichsmustern arbeite.
Statt den Körper ausschließlich von außen in eine andere Position zwingen zu wollen, richtet sich meine Arbeit damit auch auf die inneren Muster, die er aus meiner Sicht unbewusst aufrechterhält.
Das ist der Grundgedanke hinter meiner Arbeit: von innen nach außen.
Damit diese Zusammenhänge nicht nur Theorie bleiben, arbeite ich mit einem klaren 5-Schritte-System:
DAS 5-SCHRITTE-SYSTEM VON GERADE & GESUND
Vorgespräch
Wir sprechen über deine aktuelle Situation, deine Beschwerden und deine bisherige Vorgeschichte.Vermessung
Wir schauen, wie dein Körper aktuell ausgerichtet ist und wo er Schiefstellungen oder Ausgleichsmuster zeigt.Ausrichtung
In der Sitzung arbeiten wir daran, Schiefstellungen sowie die damit verbundenen Spannungs- und Kompensationsmuster zu verändern.Vergleich
Danach vermessen wir erneut und vergleichen die Ergebnisse mit der ersten Vermessung.Kontrolltermin
Beim Kontrolltermin nach 2-4 Wochen überprüfen wir die neue Ausrichtung erneut und besprechen, wie du sie im Alltag bestmöglich unterstützen kannst.
Hier ist ein Beispiel von Dutzenden, die du auf meiner Seite finden kannst:
Ellen, Physiotherapeutin
Über Jahre hinweg begleiteten sie starke Rückenbeschwerden, mehrere Bandscheibenvorfälle, Skoliose und ein Beckenschiefstand. Nach der Sitzung fühlte sie sich deutlich freier, beweglicher und konnte sich wieder leichter bücken.
Hinweis: Die in den Videos geschilderten Erfahrungen spiegeln persönliche Eindrücke einzelner Klient*innen wider. Sie stellen keine Aussagen über typische Ergebnisse dar und ersetzen keine medizinische Beratung. Jede Entwicklung ist individuell und kann nicht garantiert werden
Finde auch du heraus, was dein Körper unbemerkt ausgleicht.
Klicke auf den Link, um ein kostenloses Erstgespräch mit mir zu vereinbaren.
Wenn du einen Beckenschiefstand, eine Skoliose oder andere körperliche Schiefstellungen hast oder vermutest, finden wir im kostenlosen Erstgespräch heraus, ob mein Ansatz für dich geeignet ist.

Was Beckenschiefstand, Skoliose und wiederkehrende Rücken-, Nacken-, Hüft- oder Kniebeschwerden miteinander zu tun haben können.
Warum dein Körper immer wieder in seine Schiefstellung zurückkehrt – egal, welche Übung du machst
Eine Nachricht von
Alexander Hermann
Praxisgründer von Gerade & Gesund
Liebe Freundin, lieber Freund,
wenn du Glück hast, weißt du bereits, dass dein Körper schief ist.
Klingt erstmal komisch, oder?
Natürlich ist ein Beckenschiefstand oder eine Skoliose kein Glück.
Der Vorteil ist, dass du zumindest davon weißt.
Vielleicht wurde bei dir irgendwann ein Beckenschiefstand, eine Skoliose oder eine Beinlängendifferenz festgestellt.
Vielleicht ist dir aber auch nur aufgefallen, dass eine Schulter höher steht, dein Becken schief wirkt, sich deine Schuhe unterschiedlich abnutzen oder du eine Seite deines Körpers anders belastest.
Und vielleicht hast du bisher noch nie darüber nachgedacht, ob einige deiner körperlichen Beschwerden damit zusammenhängen könnten.
Egal, ob du deine Skoliose oder deinen Beckenschiefstand bereits kennst oder sie bisher nur vermutest – vielleicht erkennst du dich hier wieder:
Du sitzt länger am Schreibtisch oder im Auto und irgendwann beginnt es im unteren Rücken, Nacken oder zwischen den Schulterblättern zu ziehen und zu verspannen. Du wechselst ständig die Position, streckst dich kurz – doch richtig angenehm wird es nicht.
Längeres Stehen wird irgendwann unangenehm. Beim Kochen, auf Veranstaltungen oder beim Warten verlagerst du dein Gewicht immer wieder auf dieselbe Seite oder suchst nach einer Position, die sich entlastender anfühlt.
Beim Gehen, Joggen oder Training merkst du, dass sich eine Seite anders anfühlt als die andere. Vielleicht belastest du ein Bein stärker, eine Hüfte fühlt sich unbeweglicher an oder bestimmte Übungen funktionieren auf einer Seite deutlich besser.
Bestimmte Spannungen und Beschwerden im Rücken, Nacken, Hüfte oder Knie kommen immer wieder. Du massierst, dehnst oder mobilisierst die Stelle und es wird besser – doch nach einiger Zeit beginnt dasselbe Spiel von vorne.
Dir wurde gesagt, du müsstest einfach mehr trainieren, dich besser dehnen oder bewusster auf deine Haltung achten. Du hast Übungen gemacht, warst bei der Physio, Osteopathie, Dorn-Breuss oder Chiropraktik oder hast andere Ansätze ausprobiert. Vielleicht hat einiges davon sogar kurzzeitig geholfen – doch irgendwann waren die alten Spannungen oder Haltungen wieder da.
Und vielleicht hast du sogar schon den Satz gehört: „Damit musst du leben.“
Und irgendwann fragst du dich:
Warum kommt das eigentlich immer wieder? Und was bedeutet das für meinen Körper in 5, 10 oder 20 Jahren?
Denn irgendwann geht es nicht mehr nur darum, dass der Rücken zwickt, eine Schulter höher steht oder dein Körper sichtbar schief ist.
Es geht um die Sorge, Stück für Stück Beweglichkeit, Freiheit und Lebensqualität zu verlieren.
Und genau hier beginnt für mich die entscheidende Frage:
Was, wenn deine Schiefstellung, die ständig verspannte Stelle und deine wiederkehrenden Beschwerden gar keine voneinander getrennten Probleme sind?
Der größte Denkfehler bei Schiefstellungen und wiederkehrenden Beschwerden
Wenn Menschen einen Beckenschiefstand, eine Skoliose oder eine andere körperliche Schiefstellung feststellen, gibt es meistens schnell eine einseitige Erklärung dafür.
Vielleicht kommt es vom Schulranzen-tragen als Kind. Von einem Sturz oder Unfall. Vom vielen Sitzen. Von einer Schlechten Haltung. Von einseitigem Sport. Oder vielleicht wurdest du als Baby einfach ungünstig getragen oder hingelegt.
All das klingt zunächst plausibel und einzelne dieser Faktoren können durchaus eine Rolle spielen.
Doch genau hier beginnt die sehr eindimensionale Betrachtung von Schiefstellungen und Beschwerden.
Wir sehen etwas, das schief ist - und suchen die Erklärung dafür in einer Sichtbaren Belastung von außen.
Wir spüren den Schmerz an einer bestimmten Stelle - und versuchen genau die Stelle zu behandeln.
Tut der Nacken weh, wird der Nacken massiert.
Tut der Rücken weh, macht man Übungen für den Rücken.
Ist das Becken oder die Wirbelsäule schief, versucht man, es gerade zu rücken oder durch Training auszugleichen.
Also geht man zur Physio, Osteopathie oder Chiropraktik. Es wird gedehnt, massiert, mobilisiert, trainiert oder eingerenkt.
Und oft fühlt sich das danach sogar besser an.
Vielleicht wurde dir nach einer Behandlung sogar schon gesagt:
„Dein Becken steht jetzt wieder gerade.“
Doch dann vergeht etwas Zeit – und die alten Beschwerden, Spannungen oder Schiefstellungen sind wieder da.
Genau das erlebe ich bei meinen Klienten immer wieder.
Viele erzählen mir, dass ihr Beckenschiefstand bereits behandelt oder korrigiert wurde. Wenn ich anschließend selbst vermesse, zeigt sich jedoch immer wieder eine deutliche Schiefstellung.
Und genau hier liegt für mich der Denkfehler:
Nur weil man einen Körper von außen gerade stellt, heißt das nicht, dass er auch gerade bleibt.
Denn dein Körper besteht nicht nur aus Knochen, die man einfach in die richtige Position bringen muss.
Der Körper funktioniert nicht wie eine Maschine in einzelnen Teilen – alles hängt miteinander zusammen.
Was dein Becken mit deinem Rücken, deinen Schultern und sogar deinen Knien zu tun hat
Becken, Wirbelsäule, Schultergürtel, Beine und Muskulatur arbeiten als ein zusammenhängendes System.
Ist ein Bereich schief, kann der Körper versuchen, diese Schiefstellung an anderer Stelle auszugleichen.
Ist beispielsweise das Becken schief, kann die Wirbelsäule mit einer Ausgleichshaltung reagieren, damit der Kopf halbwegs gerade bleibt und der Körper weiterhin möglichst gut funktioniert. Dadurch kann wiederum der untere Rücken stärker beansprucht werden und Spannungen oder Beschwerden entwickeln.
So können Beschwerden dort entstehen, wo der Körper die Folgen eines Ausgleichsmusters trägt – und nicht unbedingt dort, wo dieses Muster begonnen hat.
Der Körper macht also nicht einfach etwas „falsch“.
Er versucht, unter den gegebenen Bedingungen das Beste daraus zu machen.
Das kann lange funktionieren. Doch irgendwann können diese Ausgleichsmöglichkeiten an ihre Grenzen kommen – und Beschwerden werden spürbar.
Deshalb können lokale Behandlungen Beschwerden zwar lindern, ohne immer die entscheidende Frage zu beantworten:
Was gleicht der Körper eigentlich schon die ganze Zeit aus?
Warum du deine Haltung nicht einfach „wegtrainieren“ kannst und dein Körper immer wieder in sein altes Muster zurückkehrt
Eine körperliche Schiefstellung ist für mich nicht nur eine Frage davon, wie Knochen zueinander stehen.
Denn der Körper wird ständig über das Nervensystem gesteuert.
Muskeln spannen an, lassen los und stabilisieren den Körper. Auch Atmung, Verdauung, Bewegung und viele andere körperliche Prozesse laufen zu großen Teilen „automatisch“ ab, ohne dass wir bewusst darüber nachdenken.
Genauso können Spannungs- und Ausgleichsmuster über längere Zeit automatisch aufrechterhalten werden.
Man steht schließlich morgens nicht auf und entscheidet bewusst:
„Heute ziehe ich meine rechte Schulter höher, halte mein Becken schief, mache meine Wirbelsäule krumm und spanne bestimmte Muskeln stärker an.“
Der Körper macht das automatisch. Er hat sich an bestimmte Muster gewöhnt.
Und genau hier liegt für mich ein entscheidender Punkt:
Eine Massage kann einen verspannten Muskel lockern. Eine Übung kann Bewegung und Stabilität verbessern. Eine Mobilisation kann kurzfristig mehr Bewegungsfreiheit schaffen.
Doch der Körper vergisst ein tief eingeprägtes Muster nicht einfach, nur weil man kurzfristig massiert, mobilisiert oder eine Übung gemacht hat.
Wenn der Körper anschließend wieder in sein gewohntes Spannungs- und Ausgleichsmuster zurückkehrt, geht das Spiel oft von vorne los.
Warum ich Schiefstellungen von innen nach außen betrachte
In meinem Ansatz gehe ich deshalb davon aus, dass hinter körperlichen Schiefstellungen auch tiefer verankerte Spannungsmuster und blockierte Regulationsmechanismen aufgrund vorgeburtlicher Traumata stehen können.
Deswegen konzentriere ich mich bei meiner Arbeit nicht nur auf die sichtbare Schiefstellung, sondern auch auf das Nervensystem und die unbewussten Prozesse, über die der Körper Spannung, Haltung und Bewegung organisiert.
Dafür nutze ich einen geistig-mentalen Ansatz, mit dem ich an wahrgenommenen Blockaden sowie tief eingeprägten Spannungs- und Ausgleichsmustern arbeite.
Statt den Körper ausschließlich von außen in eine andere Position zwingen zu wollen, richtet sich meine Arbeit damit auch auf die inneren Muster, die er aus meiner Sicht unbewusst aufrechterhält.
Das ist der Grundgedanke hinter meiner Arbeit: von innen nach außen.
Damit diese Zusammenhänge nicht nur Theorie bleiben, arbeite ich mit einem klaren 5-Schritte-System:
DAS 5-SCHRITTE-SYSTEM VON GERADE & GESUND
Vorgespräch
Wir sprechen über deine aktuelle Situation, deine Beschwerden und deine bisherige Vorgeschichte.Vermessung
Wir schauen, wie dein Körper aktuell ausgerichtet ist und wo er Schiefstellungen oder Ausgleichsmuster zeigt.Ausrichtung
In der Sitzung arbeiten wir daran, Schiefstellungen sowie die damit verbundenen Spannungs- und Kompensationsmuster zu verändern.Vergleich
Danach vermessen wir erneut und vergleichen die Ergebnisse mit der ersten Vermessung.Kontrolltermin
Beim Kontrolltermin nach 2-4 Wochen überprüfen wir die neue Ausrichtung erneut und besprechen, wie du sie im Alltag bestmöglich unterstützen kannst.
Hier ist ein Beispiel von Dutzenden, die du auf meiner Seite finden kannst:
Ellen, Physiotherapeutin
Über Jahre hinweg begleiteten sie starke Rückenbeschwerden, mehrere Bandscheibenvorfälle, Skoliose und ein Beckenschiefstand. Nach der Sitzung fühlte sie sich deutlich freier, beweglicher und konnte sich wieder leichter bücken.
Hinweis: Die in den Videos geschilderten Erfahrungen spiegeln persönliche Eindrücke einzelner Klient*innen wider. Sie stellen keine Aussagen über typische Ergebnisse dar und ersetzen keine medizinische Beratung. Jede Entwicklung ist individuell und kann nicht garantiert werden
Finde auch du heraus, was dein Körper unbemerkt ausgleicht.
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Wenn du einen Beckenschiefstand, eine Skoliose oder andere körperliche Schiefstellungen hast oder vermutest, finden wir im kostenlosen Erstgespräch heraus, ob mein Ansatz für dich geeignet ist.




